Red Rollers – erfolgreich mit „Jungspund“ und Oldies

Auf Regionalliga-Rang fünf haben die Cottbuser Rollstuhlbasketballer das Spieljahr 2016/17 beendet. Erstmals gelangen den Red Rollers beim Schlussturnier der Serie zwei Siege.

Besonders bemerkenswert dabei war der 53:37-Erfolg gegen die Chemnitz Niners, durch den der Gegner jegliche Meisterschaftshoffnungen einbüßte.

„Wir haben von Beginn an druckvoll gespielt und den Chemnitzern mit unserem 18:8-Vorsprung schon im ersten Viertel den Nerv gezogen. Zwar kamen die Niners bis zur Halbzeit noch etwas heran, am Ende aber waren wir der Herr im Ring“, so ein glücklicher Coach Jens Neumann nach dem Husarenstück.

Beim letzten Saisonspiel hatte es die Cottbuser Mannschaft dann mit Tabellen-Schlusslicht Dresden zu tun. Hier war eine starke Defensivleistung Grundlage für den zweiten Tagessieg, der beim 57:20 zugleich der höchste Saisonerfolg für die Red Rollers war. In beiden Begegnungen war Benjamin Greisert mit seinen 16 sowie 22 Punkten erfolgreichster Schütze seitens der Cottbuser.

Die auf eine durchaus akzeptable Saison zurück schauen dürfen. Nicht zuletzt deshalb, weil man mit Daniel Scheppan einen „Jungspund“ als Zuwachs vermelden konnte. „Der Junge hat sich vor der Saison bei uns gemeldet, weil er aufgrund seines Krankheitsbildes keinen anderen Sport betreiben darf. Er hat super eingeschlagen und hat sich sofort ins Team gespielt“, konnte sich der sonst häufig über fehlenden personellen Zuwachs klagende Trainer freuen.

Ein besonderes Lob hatte Jens Neuman indes für seine beiden Oldies parat: Frank „Theo“ Stoy, der frühere Bundesliga-Handballtorwart, ist seit seinem Unfall im Rollstuhlsport trotz seiner mittlerweile 58 Jahre eine absolut feste Größe. Auch Ronny Kiethe gehört bei den Red Rollers zu den gestandenen Akteuren. Mit dem 50. Geburtstag überschreitet auch er die Grenze zur zweiten Lebenshälfte.

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